Jahresrückblick 2025: Ein Jahr des beruflichen und privaten Ankommens

Jahresrückblick 2025: Ein Jahr des beruflichen und privaten Ankommens

2025 war ein Jahr des Ankommens.

Während ich 2024 beruflich noch sehr auf der Suche nach Möglichkeiten war und vieles ausprobiert habe, hat sich 2025 herauskristallisiert, was für mich wirklich funktioniert: Seminare leiten für diverse Bildungsanbieter, Kooperationen mit Beratungsdienstleistern und gutes SEO für meine Website, so dass ich von potentiellen Klient*innen über die Internetsuche gefunden werde. Ich bin 2025 in der Selbständigkeit richtig angekommen!

Angekommen fühle ich mich auch auf einer persönlichen Ebene. Ich fühl mich gut, so wie ich bin. Mal zufriedener, mal weniger zufrieden, mal glücklicher, mal weniger. Alles hat Platz und ist gut so wie es ist. Ich muss mich nicht besser darstellen, als ich bin. Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, wird mir klar, dass die Praxis des Achtsamen Selbstmitgefühls wohl doch tiefer wirkt, als mir oft bewusst ist: „Wohlwollende, mitfühlende Aufmerksamkeit für dein ganzes Dasein.“, ist ein der vielen, prägenden Kernsätze in den Meditationen. Und dies wirkt nicht nur als Selbstmitgefühl nach Innen, sondern stärkt auch das Mitgefühl und den wohlwollenden Blick für andere. Dass dies ankommt, wird mir besonders in den Feedbacks bei Seminaren immer wieder rückgemeldet.

Noch ein Ankommen gab es 2025: Nach Jahren des Suchens haben wir eine passende Familienwohnung gefunden. Groß, ruhig und mit einem Mini-Garten. Wir sind im November eingezogen und haben uns auf Anhieb zu Hause gefühlt!

Meine Themen und Highlights in 2025

📈Arbeit mit Gruppen im Aufstieg: 13 von mir geleitete Seminartage im Jahr 2025

Vor ein paar Jahren hätte ich nie vermutet, dass es mir so viel Spaß machen würde Seminare zu entwickeln und zu leiten. In die Trainerinnentätigkeit bin ich langsam hineingewachsen. Begonnen habe ich mit Workshops an der VHS Penzing und der VHS Mariahilf, mittlerweile habe ich schon für verschiedenste Weiterbildungsprogramme im Sozialbereich Seminare geleitet.

Insgesamt habe ich dieses Jahre 13 Seminartage geleitet. 💪Als Auftraggeber neu dazugekommen sind 2025 die Promente Akademie, PSP Tirol Bildung und die Sommerfortbildungen für Freizeitpädagog*innen im Auftrag der BiM (Bildung im Mittelpunkt). Seminarthemen waren Embodiment, Selbstfürsorge, Achtsamkeit und die (psychologische) Sinnfrage.

Auch Vorträge & Achtsamkeitsabende (online und offline) habe ich gehalten, sowie meinen ersten Bühnenauftritt (siehe unten) hingelegt.

Workshop an der VHS Mariahilf

Embodiment auf der Bühne beim Tag der Selbsthilfe im Rathaus
Foto: Zsolt Maton

Viele neue Klient*innen mit unterschiedlichen Anliegen und Themen

Die Einrichtung eines Buchungstools auf meiner Website, mit dem Menschen ein kostenfreies Erstgespräch direkt buchen können, hat mir regelmäßig neue Anfragen gebracht. Es freut mich sehr, dass ich übers Internet gefunden werde und sich die Menschen über meine Homepage so angesprochen fühlen, dass sie den ersten Schritt machen und Kontakt aufnehmen.

Ich bin sehr dankbar, für die vielen Menschen, die ich 2025 in meiner Praxis begleiten durfte. Oft komme ich in den Sitzungen in eine Art Flow-Zustand. Während ich zum Beispiel beim Texte-Schreiben (wie jetzt 😅) um jede Minute Konzentration kämpfen muss, fällt es mir in den Gesprächen mit meinen Klient*innen so leicht vollkommen aufmerksam zu sein. Ich darf Gast im Leben anderer Menschen sein, das berührt mich immer wieder aufs Neue, macht mich dankbar und erfüllt mich sehr.

Achtsames Selbstmitgefühl – Teachers Training mit Chris Germer

Im August 2024 habe ich mich angemeldet, im September 2025 war es dann so weit: Das MSC (Mindful Selfcompassion) – Teachers Training mit Christopher Germer, Arve Thürmann und Inken Dechow fand statt. Sieben Tage haben wir im Seminarhaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg, Teachings gehört, meditiert und in sogenannten Teach-Back-Gruppen die Meditationen selbst angeleitet.

Chris, Arve und Ingen haben mich mit ihrer Art zu unterrichten tief beeindruckt – authentisch, nahbar und mit einer guten Portion Humor.

„Love them up.“ 💓war die Kernbotschaft von Christopher Germer für das Unterrichten von Achtsamem Selbstmitgefühl.

Ich habe es auch sehr genossen eine Woche Auszeit vom Alltag zu haben und mich intensiv mit anderen Achtsamkeitsinteressierten austauschen zu können. Ich habe lange Spaziergänge gemacht und viele wunderschöne Flecken in der Umgebung gefunden.

Mit der Ausbildungswoche vor Ort ist das MSC-Teacher-Training jedoch noch nicht abgeschlossen. Es müssen noch 10 Sitzungen zur Wiederholung der Inhalte online absolviert werden und dann gibt es noch Supervisionseinheiten in Kleingruppen. Dafür lasse ich mir jedoch noch Zeit.

Kooperation mit Mavie Work und fit2work

Der Herbst 2025 war die Zeit überraschender Kooperationsanfragen. Sowohl von Mavie Work als auch von fit2work wurde ich eingeladen, um auf Honorarbasis Beratungsleistungen für sie durchzuführen.

Mavie Work wollte das Sprachenangebot bei der Psychologischer Beratung erweitern und hat mich für Beratungen auf Niederländisch angefragt. Mein Profil ist seit Jahresende freigeschaltet und ich bin sehr gespannt, wie sich die Nachfrage nach Beratungen auf Niederländisch entwickeln wird.

Und falls sich jemand fragt: „Warum spricht Anna niederländisch?“ Hier die Antwort: Mein Partner ist Niederländer und meine Kinder wachsen zweisprachig auf. Niederländisch ist also Teil meines Alltages.

Auch von fit2work wurde ich angerufen. Sie suchten Beraterinnen für die Erstgespräche in den fit2work Case Management Prozessen. Voraussetzung, um die Gespräche durchführen zu dürfen, war jedoch die Absolvierung einer Case & Care Management Ausbildung. Mit einer kleinen Gruppe von Kolleg*innen habe ich im November den Lehrgang im Intensivdurchlauf durchgearbeitet. Ab Jänner 2026 können wir mit den Beratungen starten. Auch hier bin ich gespannt, wie sich dies entwickeln wird.

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

Ich habe meine ersten mehrtägigen Seminare gehalten: Nämlich zwei Mal im Sommer 4-tägige Fortbildungen für die Freizeitpädagog*innen im Auftrag der BiM. „Stark durch Selbstfürsorge“ war das Thema des Seminars, das ich selbst konzipiert habe. Ich war vorab schon recht nervös, ob die Teilnehmer*innen auch motiviert mitmachen würden. Mein Konzept ging glücklicherweise wunderbar auf und ich hab die beiden Gruppen gut durch die 4 Tage geführt. In der der ersten Woche kam noch dazu, dass es über 30 Grad hatte und die Schulräume, in denen die Fortbildung stattfanden, natürlich nicht klimatisiert waren. Aber auch das haben wir gut geschafft, indem wir einige Einheiten ins Freie verlagerten. Das Feedback beider Gruppen war auch wirklich toll und hat mich sehr bestärkt.

Im Herbst 2025 habe ich für PSP Bildung in Tirol zwei Seminare hintereinander gehalten. Beim ersten Seminar, einem Inhouse Seminar für die Psychosozialen Zentren Tirol nahmen auch viele Psychotherapeut*innen teil. Da wurde mein innerer Kritiker vorab laut und bezweifelte, dass ich Expertin genug wäre, um auch Wissen an Therapeut*innen weiter geben zu können. Mein innerer Kritiker hatte zum Glück nicht recht, was auch die Auswertung des Feedbacks durch den Bildungsanbieter zeigt!

Stolz bin ich auch auf meinen ersten Bühnenauftritt beim Tag der Selbsthilfe im Wiener Rathaus. Hier habe ich eine Embodiment Session angeleitet und der Fotograf Zsolt Maton hat dieses erste Mal für mich wunderbar eingefangen.

Seminar leiten bei über 30 Grad und in der Schule statt in den klassischen Seminarräumen.
Das erste Mal mein Seminar-Feeback zusammengefasst übermittelt bekommen
Mein erster Bühnenauftritt beim Tag der Selbsthilfe im Rathaus.
Foto: Zsolt Maton

Auch privat gibt es zumindest ein kleines Highlight, auf das ich stolz bin: Ich bin wieder im Team Penzing beim Frauenlauf gestartet. Diesmal mit besonders cooler Startnummer. Stolz bin ich, dass ich 2025 zwei Minuten schneller war als beim Lauf 2024. Die Medaille war auf jeden Fall verdient 🤪

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Hier kann ich eigentlich 1:1 wiederhole, was ich 2024 schon geschrieben habe:
„Dankbar bin ich, dass mich das Leben privat vor großen Herausforderungen verschont.“ Meiner Familie und mir geht es gut. Unser Familienleben läuft größtenteils harmonisch (so harmonisch, wie es eben mit Kindern laufen kann 😅) und wir sind alle gesund. Ich bin mittlerweile 42, mir tut nichts weh und außer einem leisen Tinnitus habe ich keine gesundheitlichen Beschwerden. Dafür bin ich super dankbar. Ich weiß, dass das überhaupt nicht selbstverständlich ist.

2025 haben wir nach langer Suche eine passende Familienwohnung 🏡gefunden. Der Umzug im Herbst ist gut über die Bühne gegangen und jetzt dürfen wir uns über ausreichend Platz und einen kleinen Garten freuen! Dass die Kinder nun jeweils ein eigenes Zimmer haben, bringt auf jeden Fall mehr Ruhe ins Familienleben! 😅

Was ist in 2025 nicht nach Plan gelaufen?

Google Ads für mehr KlientInnen in der Praxis

Im Jahresrückblog 2024 habe ich noch geschrieben, dass durch meine google-Ads-Kampagne neue Klient*innen zu mir finden, ich aber hoffe, dass durch bessere Einstellungen, sich das Verhältnis von eingesetztem Budget und tatsächlichen Buchungen verbessert. Diese Hoffnung habe ich 2025 aufgegeben und google Ads den Rücken gekehrt.

Achtsamkeitswochenende mit Ewald Pollheimer leiten

Im Herbst 2024habe ich mit Ewald Pollheimer zusammen ein Meditationswochenende (Achtsame Selbstliebe) geleitet. Im Frühjahr hätte das nächste gemeinsam geleitete Wochenende stattfinden sollen. Da es diesmal deutlich weniger Anmeldungen gab, hat Ewald das Wochenende kurzfristig ohne mich geleitet. Und dabei haben wir es jetzt mal belassen.

Zu wenig getanzt

Während das Jahr tanzmäßig gut gestartet ist und ich noch bis Anfang Sommer im Contact-Impro-Jahrestraining „Kinetic Playground“ von Matan Levkovich dabei war, ist ab der Jahresmitte Tanzen leider viel zu kurz gekommen. Das muss sich 2026 wieder ändern!

Ausblick und Motto für 2026

Als Motte für 2026 nehme ich mir die Botschaft von Chris Germer zu Herzen: „Love them up.“ Ob gegenüber meinen Klient*innen, den Teilnehmer*innen in meinen Gruppenangeboten, meiner Familie, Freunden oder Menschen im Supermakrt: Mit der Ausrichtung „Love them up“ auf andere Menschen zuzugehen fühlt sich einfach richtig gut an.

Auch 2026 wird ein starkes Seminar- und vor allem Embodiment-Jahr: Ich wurde schon für 6 Seminare dazu angefragt und ich bin nun auch im ÖGK-Referent*innenpool – auch da gibt es Interesse an Embodiment! Ich gespannt, was sich im Laufe des Jahres noch so ergeben wird. Auch jeden Fall wird es spannend und aktiv!

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

1:1 im Coaching bzw. in einer Psychologischen Beratung bin ich für dich bei (fast) allen Anliegen da, die sich aus dem Leben so ergeben können: Lebenskrisen, Liebeskummer, bei Stress und Überforderung, konkreten Veränderungswüschen, Selbstreflexion oder Wunsch nach einer besseren Beziehung zu dir selbst. Du kannst zum Beispielmit mir in einem Sinn- und Werte-Coaching reflektieren, was dir wirklich wichtig ist und wie du diesen Werten mehr Raum in deinem Leben geben kannst.

Und hier ein Überblick über meine Gruppenangebte

Regelmäßig:

Workshops & Kurse:

Termine für Privatpersonen findest du hier:

Seminare für Fachkräfte (noch unvollständig):

Di., 24.03.2026: Was heißt hier sicher? Polyvagal – Theorie und Praxis für Neugierige.
Wo: biv integrativ, Wien

Di 09.06.2026: Embodiment. Die Wechselwirkungen von Körper und Psyche als Ressource nutzen.
Wo: Promente Akademie, Wien

Sa 13.06.2026: Embodiment für die Selbsthilfeunterstützungsstelle Wien

Di 15.09.2026: Ruhe da oben! Überaktivität im Geist, Grübeln & gedankliche Selbstsabotage reduzieren
Wo: Promente Akademie, Wien

Di 13.10. & Mi 14.10.2026: Embodiment. Die Wechselwirkungen von Körper und Psyche als Ressource nutzen.
Wo: FGÖ Bildungsnetzerk, Wien

Sa 14. 11.: Embodiment für die Promente Selbsthilfe

Embodiment Playlist – Musik für gute Laune, Gelassenheit und Mut

Embodiment Playlist – Musik für gute Laune, Gelassenheit und Mut

Ich habe in der wunderbaren Facebook-Gruppe der Wiener Wunderweiber nach deutschsprachigen Liedern gefragt, die über Musik & Text positive Gefühle und Stimmungen auslösen. Für promente Wien leite ich eine Embodiment-Gruppe mit dem Titel „Lebensfreude durch Bewegung“. In der Gruppe verwende ich auch gerne Musik zur Ressourcenaktivierung und war auf der Suche nach weiteren Liedern für etwas mehr Abwechslung.

Nicht gerechnet habe ich damit, dass meine Frage über 130 Kommentare mit Liedtipps ernten würde! Danke, ohr seid der Wahnsinn! Das Durchhören hat dementsprechend viel Zeit in Anspruch genommen. Damit diser viele wertvolle Input nicht verloren geht, habe ich die Liedtipps in diesem Blogartikel gesammelt.

Ich gebe noch ein paar Gedanken als Einleitung dazu, die hoffentlich inspirieren und zur täglichen Dosis Musik mit Bewegung motivieren.

Die Wirkung äußerer Einflüsse auf das psychische Wohlbefinden

Wir sind durch unsere Umwelt ständig mit Informationen konfrontiert, die uns ganzheitlich beeinflussen: Ein Lächeln vom Gegenüber, eine Absage für ein Treffen auf das man sich gefreut hat, ein Sonnenstrahl, der durch die Wolkendecke bricht, schlechte Narichten in der Zeitung. All das hat Einfluss auf unser psychisches Befinden. Unser Gehirn verarbeitet die Informationen und löst über Botenstoffe physische und psychische Reaktionen im ganzen Körper aus, die sich unter anderem in Stimmungen bzw. Gefühlen manifestieren. Das allermeiste davon findet auf unbewusster und vorbewusster Ebene statt.

Für die psychische Gesundheit und das eigenen Wohlbefinden ist es wichtig, genügend positive Einflüsse auf unsere Stimmung im Alltag zu ermöglichen. Embodiment ist ein psychologischer Begriff für die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche. Über Musik & Bewegung lässt sich diese Wechselwirkung von Körper & Psyche als Ressource nutzen.

Darauf achte ich bei der Musikauswahl: Positive Somatische Maker

Aus der Hirnforschung weiß man, dass Wörter über die Erfahrungen, die wir dazu gemacht haben mit körperlichen (somatischen) Markern verknüpft sind. Wörter, die eine Bedeutung für uns haben, lösen unmittelbar körperliche Empfindungen aus. Somatische Marker werden von Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Manche nehmen sie als Körperempfindung wahr („warmes Gefühl im Bauch“), manche als Emotion („ein Gefühl der Hoffnung“). Andere Menschen nehmen ein Geschehen im Kopf wahr („etwas öffnet sich, ein helles Leuchten“), wiederum andere nehmen sie überhaupt nicht wahr.

Bei Musik, die ich in meinen Kursen verwende, achte ich darauf, dass die Wörter, die das Lied prägen (z.B. im Refrain) möglichst starke positive somatische Marker auslösen. Solche Wörter oder Wortkombinationen sind beispielsweise: Freiheit, „über den Wolken“ „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“, Glück, „rote Rosen“, Gemütlichkeit.

Also: Hör gerne in die Lieder rein und achte auf deine somatischen Marker: Bei welchen Liedern wird es weit, hell, warm, fühlst du dich frei, gelassen, froh?

Ressourcenaktivierung über Bewegung

Tanzen macht gut Laune, das weiß jeder aus eigener Erfahrung. Aus der Embodiment-Forschung lassen sich auch hier noch einige Tipps ableiten, die ich meiner promente Embodiment-Gruppe auch nutze:

Um Gelassenheit und Gemütlichkeit im Körper zu aktivieren ist hilfreich: ein breitbeiniger, lockerer Stand, der Kontakt zur eigenen Mitte, ein sanftes Hin- und Herwiegen und langsame Bewegungen. Für eine optimistische Haltung ist eine gute Aufrichtung und den Kopf leicht heben hilfreich. Fröhlich und lustig wird es durch hüpfen und springen. Arme schwingen bis über den Kopf aktiviert ebenso eine ausgelassene Stimmtung.

Und nun zur Playlist: Musik zur Ressourcenaktivierung

Jetzt geht es los! Vielen Dank an all die wunderbaren Wunderweiber aus Wien für euren Input:

Klassiker mit klarer Botschaft

Max Raabe Guten – Tag Liebes Glück

Über den Wolken – Reinhard Mey

Für mich, soll’s rote Rosen regnen – Hildegard Knef

Der Perfekte Moment – Max Raabe

Ich liebe mich – Götz Widmann

Jede Zelle meines Körpers ist glücklich

Schön ist es auf der Welt zu sein – Roy Black & Anita

Guten Morgen Sonnenschein – Nana Mouskouri

Mein kleiner grüner Kaktus – Comedian Harmonists

Ein Freund, ein guter Freund – Comedian Harmonists

Küsse unterm Regenbogen – Manuela

Immer wieder geht die Sonne auf – Udo Jürgens

Bekannte aus Film & Fernsehen:

Probier’s mal mit Gemütlichkeit – Das Dschungelbuch

Warum bin ich so fröhlich (Alfred J. Kwak) – Herman van Veen

Ich bin der faule Willi – Maja +Willi

Die Biene Maja – Karel Gott (Originaltitelmelodie)

Pippi Langstrumpf – Intro

Unten im Meer – Arielle die Meerjungfrau

Lass jetzt los – Willemijn Verkaik (aus „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“)

Im Sommer – Hape Kerkeling (aus „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“)

Für große und kleine Kinder:

Ich bin ich – Mira

Hallo Zukunft – Mira

Ich bin wichtig – Antje Schomaker

So ein schöner Tag (Das Fliegerlied)

Ich schaff das schon! – Rolf Zuckowski

Superjunge – Rotz’n’Roll Radio

NEE! – Rotz´N´Roll Radio

Aufstehn, aufeinander zugehn

Mit einer Prise Humor:

Hupf in Gatsch – Georg Danzer

Zwickt’s mi – Wolfgang Ambros

Heute hab ich gute Laune – Helge

Gänseblümchen – Die Feisten

Du hast den Farbfilm vergessen – Nina Hagen

Modern:

Mehr davon – Lotte

Für die Sterne – von Dota Kehr

Tanz der Molekuele – Mia.

(Major Tom) Völlig losgelöst – Peter Schilling

Himmelblau – Die Ärzte

Auf uns – Andreas Bourani

Cordula Grün – Josh

Von Wegen Lisbeth – Wenn du tanzt

Das Haus am See – Peter Fox

Tage wie diese – Die Toten Hosen

Millionen Legionen – Thomas D.

Esperanto – Freundeskreis

Perfekte Welle – Juli

Wunder gescheh`n – Nena

Die pure Lust am Leben – Geier Sturzflug

Für Den Moment – Ramona Rotstich

Sympathie – Herr Tischbein

Kompliment – Sportfreunde Stiller

Alle Achtung – Marie

Für die Liebe – Berge

Tanz durch die Welt – Wicked

Wenn sie tanzt – Max Giesinger

Er ist ein Frauenschwarm – Jazz Gitti 

Dreifach Schön – Virgina Jetzt!

Solange du dich bewegst – Wilhelmine

Sonnenschein – Wise Guys

Jahresrückblick 2024: Es kommt immer wieder anders als geplant

Jahresrückblick 2024: Es kommt immer wieder anders als geplant

2024 bin ich mit Plan und Strategie ins Jahr gestartet. Im Laufe des Jahres hat sich immer wieder gezeigt – es kommt doch anders als gedacht. Die einen Pläne gehen nicht auf, dafür ergeben sich andere Chancen, an die ich nie gedacht hätte.

Ungeplant ergeben hat sich die Kooperation mit Consalvo, die Entscheidung das Mindful Self-Compassion (MSC)-Teacher Training zu absolvieren, im Auftrag für Bildung im Mittelpunkt Weiterbildungen für Freizeitpädagog: innen zu halten sowie die Möglichkeit mit einer Truppe lieber und motivierter Menschen einen Verein zu gründen.

Ich bin also sehr gespannt, welche ungeahnten Möglichkeiten sich 2025 ergeben werden 😎!

Meine Themen und Highlights in 2024

Umzug in die neue Praxis direkt am Hinterausgang der U3 Hütteldorfer Straße

Da ich meine Praxiszeiten ausweiten wollte und das in der vorigen Praxis nicht möglich war, machte ich mich auf die Suche nach neuen Räumlichkeiten. Tatsächlich war es gar nicht so schwierig, eine passende Praxis zu finden. Im November bin ich umgezogen und bin jetzt in einer Gemeinschaftspraxis mit zwei Körpertherapeutinnen und einer Psychologischen Beraterin.

Die Praxis liegt direkt gegenüber dem Hinterausgang der U3 Hütteldorfer Straße in der Breitenseer Straße. Die Klient:innen waren zum Glück alle sehr begeistert vom neuen Raum und ich habe mich schon recht gut eingelebt.

Regelmäßige Klient:innen durch google ads

Ich liebe die 1:1 Arbeit mit Klient:innen. Oft komme ich in den Sitzungen in eine Art Flow-Zustand: Ich bin vollkommen fokussiert, das Gespräch und die Interventionen fließen wie von selbst und wenn sich dann gegen Ende der Sitzung bei den Klient:innen Entspannung und Optimismus einstellen, bin ich tief erfüllt.

Doch im Gegensatz zu Psychotherapieprozessen, sind in Coaching & Beratung die meisten Menschen nach 3 – 10 Sitzungen wieder so weit, dass sie ihren Weg ohne Unterstützung weiter gehen können. Das heißt, ich brauche sehr regelmäßig neue Anfragen. Mehr Anfragen als Empfehlungen und andere Kanäle, die Menschen zu mir bringen, je leisten könnten.

Auf Anraten einer Freundin und langjährigen Unternehmerin habe ich mich auf google ads eingelassen. Und ja, es gibt Erfolge. Mehr Menschen finden mich nun über das Internet und das freut mich wirklich sehr! Allerdings ist sind google ads sehr komplex und die Algorithmen schwer zu durchschauen 🧐. Also ganz zufrieden bin ich mit der Situation noch nicht.

Von Achtsamkeit zur Achtsamen Selbstliebe

Im Frühjahr habe ich einen schon länger gehegten Wunsch in die Tat umgesetzt und einen 8-Wochen-Kurs „Mindful Self-Compassion (MSC)“ bei Ewald Pollheimer von Consalvo besucht.

Ich kam mit Ewald ins Gespräch über meine Kurse und zufällig war er gerade auf der Suche nach jemandem, mit dem er ein neues Angebot entwickeln könnte. Ein Angebot zu „Achtsamkeit und Selbstliebe“. Und dieser „jemand“ war dann ich!

Wir haben uns über Monate immer wieder getroffen und gemeinsam das Selbsterfahrungs- und Meditations-Wochenende mit dem Titel „So bin ich auch – Achtsame Selbstliebe“ entwickelt. Von 22. – 24. November fand unser erstes gemeinsames Wochenende statt. Es war inspirierend, tiefgehend und es kam tolles Feedback von den Teilnehmer:innen.

Für mich war die Rolle der Co-Leitung jedoch auch herausfordernd. Ewald bringt nicht nur 20 Jahre mehr Lebenserfahrung mit als ich, sondern auch 20 Jahre mehr Erfahrung im Leiten von Gruppen. Und fast alle Teilnehmer:innen kamen aus seiner Community. Es war nicht ganz einfach für mich, meine Rolle zu finden. Auf jeden Fall weiß ich nun, was auf mich beim nächsten gemeinsamen „Achtsame-Selbstliebe-Wochenende“ von 25. – 27.04.2025 zukommt und wie ich meinen Platz finde.

Die Zusammenarbeit mit Consalvo hat auch zu der Entscheidung geführt, das MSC-Teachers Training zu absolvieren. Ich habe mich im August 2024 beworben und wurde zugelassen. JUHUU! Im September 2025 geht es los.

Mein 2024-Fazit

Worauf bin ich 2024 stolz?

2024 habe ich bei promente eine Embodiment-Gruppe gestartet. Sie nennt sich „Lebensfreude durch Bewegung“ und der Titel ist Programm! Zielgruppe sind Menschen die psychisch erkrankt sind oder es einmal waren. Ich bin sehr stolz, dass ich mein Wissen aus den Bereichen Psychologie, Achtsamkeit & Embodiment zusammengebracht und mich getraut habe, etwas ganz Neues zu entwickeln. Dass die ganzheitliche Ressourcenaktivierung wirkt, merke ich nicht nur daran, dass ich schon sehr treue „Fans“ bei promente habe, sondern, dass ich mich selbst nach dieser Stunde immer viel besser fühle als vorher 🤩.

Ebenfalls umgesetzt habe ich meinen schon länger gehegten Wunsch, eine Achtsamkeitsgruppe mit Fokus auf Körper & Bewegung zu starten. Darüber werde ich weiter unten im Ausblick auf 2025 noch mehr schreiben.

Stolz bin ich darauf, dass ich mir wieder sehr viel Wissen und neue Kompetenzen im Selbst-Lern-Modus erarbeitet habe. Ich habe viele Bücher und Online-Kurse durchgearbeitet rund um die Themen Burnout-Prävention, Liebeskummer überwinden, Hypnosystemisches Coaching, Embodiment, Entscheidungsfindung und vieles mehr.

Auch in technische Dinge wie SEO, google ads, Videoschnittprogramme habe ich mich eingearbeitet. Ich mache auch meine Website selbst (was man vielleicht auch sieht) und muss mich auch da immer wieder in neue Themen einarbeiten.

Stolz bin ich auch auf das Feedback das ich von Teilnehmer:innen meiner Workshops, Kurse, Meditationsabende usw. im Jahr 2024 wieder bekommen habe 😍. Es erfüllt mich, diese Erfahrungs- und Entwicklungsräume gemeinsam mit den Teilnehmer:innenzu schaffen.

Erste Male: Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht.

Im November habe ich mich selbst überrascht, weil ich spontan die Idee hatte, einen Achtsamkeits- & Selbstfürsorge-Adventskalender mit Reels auf Instagram zu machen. Ich habe mich auch sofort in die Umsetzung gestürzt. Die Reels zu drehen und zu schneiden hat mir viel Spaß gemacht. Etwas eingeknickt ist meine Motivation bei den Captions. Eigentlich hatte ich versprochen, in jedem Reel die Anleitung zu einem Impuls oder einer Übung zu geben und in der Caption noch zusätzliche Hintergründe zu liefern. Letztendlich habe ich einige Reels dann ganz ohne Caption gepostet . Ich bin auf jeden Fall stolz, dass ich 23 Reels in 24 Tagen geschafft habe 😊!

Durch den Adventskalender konnte ich einige neue Follower:innen gewinnen. Gefreut habe ich mich auch über die wertschätzenden Kommentare und Nachrichten zum Adventskalender. Schön, dass ich so viele Menschen durch den Advent begleiten durfte!

Wofür bin ich 2024 besonders dankbar?

Dankbar bin ich, dass mich das Leben privat vor großen Herausforderungen schont. Meine Familie und ich dürfen uns über viel Gesundheit und Harmonie freuen! Was soll ich sagen, auch wenn der Alltag immer wieder anstrengend ist – uns geht es als Familie richtig gut und ich weiß, dass das überhaupt nicht selbstverständlich ist.

Ein sehr schönes Highlight dieses Jahres war die Familienfeier im Mai anlässlich unserer Verpartnerung. Eltern, Geschwister und deren Familien sind aus Tirol und den Niederlanden angereist und wir hatten richtig schöne Tage miteinander. Wir haben eine Zeremonie abgehalten, gut gegessen, sind durch Wälder und Wiesen spaziert, haben gesungen, gespielt und das bei schönstem Wetter und vor der Traumkulisse am Wolfhof im Irenental. Ich bin sehr dankbar, dass unsere Familien so unkompliziert und offen sind. So konnten wir die Zeit zusammen einfach richtig genießen.

Dankbar bin ich auch über die vielen Möglichkeiten 2024 Contact Improvisation (CI) zu tanzen. CI ist wie ein Lebenselixier für mich. Ich bin bei der Sylvester Jam in Bremen ins neue Jahr getanzt. Im Jänner ging es gleich weiter mit der Wiener Winterjam. Im Sommer war ich eine Woche mit meinem Partner auf dem Niederländischen Contact-Festival und kurz danach war ich alleine in Deutschland bei den Tanztagen Tempelhof. Abgeschlossen habe ich das Jahr wieder in Bremen bei der Sylvester Jam. Damit beginnt der Kreislauf von vorne😅! Dazwischen habe ich noch bei den wöchentlichen Jams getanzt und seit September 2024 bin ich bei Kinetic Playground von Matan Levkovic – da darf ich immer wieder Neues Lernen und Ängste hinter mir lassen.

Was ist in 2024 nicht nach Plan gelaufen?

Leider hatte ich die Planungsfristen mancher Weiterbildungsinstitute nicht im Blick. Nachdem ich 2024 sehr erfolgreich meine ersten selbst entwickelten Ganztagesworkshops für zwei Weiterbildungsanbieter gehalten habe, wollte ich mein Seminarangebot für 2025 ausweiten. Leider war mir nicht bewusst, dass einige die Jahresplanung schon im Frühjahr festlegen und nicht – so wie ich es kannte – im Herbst. Damit habe ich für 2025 Chancen vertan, das hat mich sehr gewurmt.

Über diesen Rückschlag hat mir das Bewusstsein geholfen, dass da wo geplantes nicht aufgeht, sich auch wiederum nicht erwartete Chancen auftun: Die Zusammenarbeit mit Ewald von Consalvo hat sich ergeben, ohne, dass ich das geplant hatte. Ich bin nicht nur Co-Leitung beim Meditationswochende, sondern übernehme in regelmäßigen Abständen die Leitung des wöchentlichen Online-Meditationsabendes für Achtsamkeit & Selbstmitgefühl.

Ein weiterer Moment, wo ich zufällig zur richtigen Zeit mit der richtigen Person in Kontakt war, hat dazu geführt, dass ich für Bildung im Mittelpunkt (BIM) im Sommer Weiterbildungen zum Thema Selbstfürsorge für Freizeitpägog:innen halten darf.

Privat ist auch nicht alles gelaufen, wie erhofft. Kurz bevor wir in den Sommerurlaub gestartet sind, landete unser Traumhaus per Immobilien-Suchagent in meinem Postfach. Ja, die Anzeige für bezahlbares Reihenhaus (!) in Wien. Bei der Besichtigung war uns sofort klar – das Haus hätte alles, was wir uns wünschen: 5 Zimmer verteilt auf drei Geschosse, kleiner Garten, Ruhelage und dennoch gute Anbindung. Je mehr Dokumente wir während unseres Urlaubes nach und nach von der Maklerin bekamen, desto größer wurde unsere Unsicherheit bezüglich Finanzierbarkeit. Die Dokumente eröffneten uns hohe Fixkosten, wenig Rücklagen und größere anstehende Sanierungsvorhaben. Nachdem wir nach einigem Hin & Her noch im Urlaub ein Angebot gelegt hatten, war schon jemand anders schneller. Aus war der Traum vom eigenen Haus.

Ausblick und Motto für 2025

Meine Erfahrung aus den bisherigen Jahren ist, dass ich mich schnell in Arbeit stürze, ohne zu überprüfen, ob das was ich tue businessmäßig für mich überhaupt Sinn macht. Zack schreibe ich einen Blogartikel, vertiefe mich in einen Online-Selbstlernkurs oder entwickle ein neues Angebot. Ich möchte dieses Jahr immer wieder innehalten, meine Arbeitsprozesse mit Abstand betrachten und hinterfragen: Was macht jetzt wirklich Sinn für mich? Bringt mich das, was ich jetzt tue auch weiter in die Richtung, in die ich will?

Da ich im Coaching liebend gerne mit den Methoden des Zürcher Ressourcen Modell «ZRM®» arbeite, habe ich mir für mein Jahresmotto eine passende Karte gesucht und mein Motto nach den Regeln der ZRM-Mottoziele formuliert:

„Mit Adlerblick finde ich zum Überblick.“ ist mein berufliches Motto für 2025

Ein Adlerbild passend zu meinem Mottoziel für 2025

Achtsamkeit in Bewegung möchte ich 2025 weiterentwickeln. Meine Forschungsfrage ist: Welche Angebote (Bewegungsimprovisationen, Meditationen usw.) helfen, bestimmte Zustände zu verkörpern, also wirklich erlebbar machen. Zustände wie z.B. Ruhe & Gelassenheit, Spielerische Neugierde im Anfängergeist, Verbundenheit mit mir selbst und andern, eigenen Grenzen, Selbstfreundlichkeit und Selbstmitgefühl. Ich habe z.B. eine Wiege-Meditation entwickelt, die in eine tiefe Verbundenheit mit sich selbst führt.

Persönlich möchte ich auch noch mehr erforschen, wie ich länger in einem Zustand der Verbundenheit bleiben kann bzw. wenn ich merke, ich fühle mich wieder nicht ganz bei mir, wie ich schneller wieder zu mir zurückfinden kann. Ich bin sehr gespannt, was ich 2025 hier noch dazulernen kann.

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

1:1 im Coaching bzw. in einer Psychologischen Beratung bin ich für dich bei (fast) allen Anliegen da, die sich aus dem Leben so ergeben können: Lebenskrisen, Liebeskummer, bei Stress und Überforderung, konkreten Veränderungswüschen, Selbstreflexion oder Wunsch nach einer besseren Beziehung zu dir selbst. Du kannst zum Beispielmit mir in einem Sinn- und Werte-Coaching reflektieren, was dir wirklich wichtig ist und wie du diesen Werten mehr Raum in deinem Leben geben kannst.

Und hier ein Überblick über meine Gruppenangebte

Regelmäßig:

Workshops & Kurse:

Di., 14.01.2025, 10:00 – 18:00 Uhr:
Mein Ressourcenkorb – Ganzheitlicher Anker für Entspannung und Gelassenheit, organisiert von biv integrativ

11.03.2025, 18:00 – 19:30 Uhr: Die Kunst der Selbstliebe – Mit Achtsamkeit & Selbstmitgefühl zu einer selbstfreundlichen Haltung, organisiert von: vhs Mariahilf

25. – 27.04.2025: Selbsterfahrungs- und Meditations-Wochenende „So bin ich auch – Achtsame Selbstliebe“, organisiert von: Consalvo

Di., 13.05.2025, 10:00 – 18:00 Uhr: Embodiment – die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen, organisiert von biv integrativ

14.05.2025 – 04.06.2025, 17:30 – 19:00 Uhr: Stressbewältigung mit Achtsamkeit, organisiert von vhs Penzing

Erkenne dich selbst: Deine Werte, dein Kompass

Erkenne dich selbst: Deine Werte, dein Kompass

Höhere Werte geben uns Halt und Orientierung. Sie helfen bei Entscheidungsfragen und beim ins Tun kommen. Im Einklang mit persönlichen Werten zu handeln, gibt uns das Gefühl authentisch zu leben und trägt dazu bei, das eigene Leben als erfüllend und sinnvoll zu erleben.

Dies setzt jedoch voraus, dass man sich der eigenen Werte klar und bewusst ist. In der Regel ist es jedoch schwer, aus dem Stehgreif die grundlegende Orientierung im Leben zu beschreiben. Zudem besteht die Tendenz, seine Werte an äußeren Maßstäben zu orientieren, an dem was man glaubt, was andere von einem erwarten.

Der einzige Maßstab für die eigenen Werte ist die eigene, innere Welt. Es geht um die Frage, was ist DIR wirklich wichtig.

Was sind höhere Werte?

Werte sind Überzeugungen und Eigenschaften, die wir für wichtig halten und die dem eigenen Leben Richtung geben. Auf den ersten Blick könnte man meinen, was Menschen wichtig und richtig finden ist doch im Großen und Ganzen für jeden dasselbe. Auch wenn vielleicht „Gemeinschaft“ oder „Gerechtigkeit“ für viele Menschen wichtig sind, unterscheiden wir uns doch darin, welche Werte für uns die stärkste Kraft haben.

Es macht einen Unterschied, ob ich einem Wert allgemein zustimme oder, ob dieser eine tiefere Bedeutung für mich hat und sich auch spürbar auf mein Tun auswirkt. Dies könnte man als höhere Werte bezeichnen.

Höhere bzw. sinnstiftende Werte zeigen sich im alltäglichen Tun. Hier einige Beispiel dafür:

  • Wenn mir Genuss sehr wichtig ist, werde ich meinen Einkaufskorb anders befüllen, als wenn Nachhaltigkeit oder Gesundheit meine zentralen Werte sind.
  • Wer Leistung als wichtigen Wert lebt, wird schlechte Schulnoten der eigenen Kinder schwerer akzeptieren können, als jemand, für den Kreativität und Freiheit zentral sind.
  • Wenn für mich Gemeinschaft und Freunde an erster Stelle stehen, werde ich eher nicht so schnell für einen Karrieresprung in eine andere Stadt ziehen. Wenn ich stets nach Herausforderungen strebe, wahrscheinlich schon.
  • Wem Gerechtigkeit und ein faires Miteinander sehr wichtig sind, wird, wenn jemand ungerecht behandelt wird, eher für diese Person einstehen und dafür auch Konflikte eingehen.

Werte helfen, den schwierigeren Weg zu gehen

Werte zu leben, heißt auch, nicht immer den bequemen, leichten Weg zu gehen. Das lässt sich gut am Beispiel „Nachhaltigkeit“ zeigen: Wem dieser Wert wichtig ist, wird bewusst auf bestimmte Konsumgüter verzichten oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, auch wenn das umständlicher und zeitaufwendiger ist.

Ein sehr anschauliches Beispiel liefert uns die bekannte Psychologin Stefanie Stahl: Sie legt konfliktscheuen Menschen Fairness als höheren Wert ans Herz. Wer konfliktscheu ist, sagt anderen häufig nicht, wenn sie/er auf etwas keine Lust hat oder anderer Meinung ist. Das ist insofern nicht fair, als das Gegenüber dann nicht weiß, woran es ist und somit auch keine Chance hat, sein Verhalten anzupassen. Der Fairness-Gedanke kann harmoniebedürftigen Menschen helfen, Dinge offen anzusprechen, auch wenn das für sie der nicht gewohnte und daher unangenehmere Weg ist.

Nach höheren Werten zu leben, heißt also im Alltag immer wieder zu überprüfen: Passt das zu mir, was ich da gerade tue? Gehe ich automatisch den bequemen, gewohnten Weg oder tue ich, was mir wirklich wichtig ist?

Wie finde ich meine Werte?

Um deinen Werten auf die Spur zu kommen, kannst du folgende Hilfestellungen nutzen:

 

  1. Reflexionsfragen: Was ist mir wirklich wichtig?
  2. Wertelisten: Welche Werte lösen das stärkste „Ja“ in mir aus?
  3. Gewohnheiten & Rituale: Welche tiefere Bedeutung steckt dahinter?

Wer seine Werte nicht kennt, ist im Leben wie ein Segelschiff ohne gesetzte Segel unterwegs. Wellen und Wind treiben es einmal hierhin und einmal dorthin.

1. Reflexionsfragen:

Setz dich an einen ruhigen Ort und beantworte folgende Fragen:

  • Was ist dir im Leben wichtig?
  • Welche Person ist ein Vorbild für dich? Wofür steht diese Person?
  • Welche Eigenschaften schätzt du an dir und anderen?
  • Nach welchen Grundsätzen lebst du?

Bei den Antworten kannst du noch tiefer gehen, indem du dich selbst bei jeder Antwort nochmals fragst: Was bedeutet das für mich?

2. Wertelisten und Sinnquellen

Eine Möglichkeit ist eine Listen mit Werten durchzugehen und alle Begriffe wegzustreichen, bis nur mehr 3-5 überbleiben, die ein starkes „Ja“, also eine stark gefühlte Zustimmung in dir auslösen.

In meinen Workshops & Coachings arbeite ich mit den 26 Sinnquellen von der Psychologieprofessorin & Sinnforscherin Tatjana Schnell. Diese wurden im Rahmen einer umfassenden qualitativen Studie herausgearbeitet und werden schon seit vielen Jahren in der Sinnforschung genutzt.

Die von Tatjana Schnell gefundenen 26 Sinnquellen lassen sich 5 Quellgebieten zuordnen:

Quellgebiet: Das größere Ganze

  • Selbsterkenntnis
  • Naturverbundenheit
  • Gesundheit
  • Spuren hinterlassen
  • Soziales Engagement

Quellgebiet: Eine höhere Macht

  • Religion
  • Spiritualität

Quellgebiet: Selbstverwirklichung

  • Herausforderung
  • Macht
  • Entwicklung
  • Leistung
  • Freiheit
  • Wissen
  • Kreativität
  • Einzigartigkeit

Quellgebiet: Struktur & Sicherheit

  • Tradition
  • Vernunft
  • Moral
  • Bodenständigkeit

 Quellgebiet: Wir- & Wohlgefühl

  • Gemeinschaft
  • Spaß
  • Liebe
  • Genuss
  • Fürsorge
  • Bewusstes Erleben
  • Harmonie

Quelle: Schnell, T. (2020). Lebensbedeutungen – Quellen des Lebenssinns. In „Psychologie des Lebenssinns“ (pp. 53-74). Springer, Berlin, Heidelberg.

3. Gewohnheiten & Rituale

Frage dich bei Gewohnheiten und Ritualen in deinem Alltag: Welche tiefere Bedeutung diese für dich?

Nehmen wir das Beispiel Sport: Du kannst Sport treiben, weil dir deine Gesundheit wichtig ist, oder weil du die Herausforderung suchst. Wenn du Sport mit anderen machst, verbindest du damit vielleicht Spaß und Gemeinschaft. Bei Yoga kann bewusstes Erleben im Vordergrund stehen, bei Leichtathletik möglicherweise Leistung. Einer Tätigkeit können sehr unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben werden.

Nimm dir Zeit zu reflektieren: Was sind Dinge, die du typischerweise tust (kochen, mit anderen gemeinsam essen, Serien schauen, Computerspiele spielen, Musik machen, Gartenarbeit, Spaziergänge, dich mit Freunden treffen, Wellness-Rituale)? Und was bedeuten diese Tätigkeiten für dich? Wenn es dir schwerfällt, dies zu benennen, kannst du die oben genannten Sinnquellen heranziehen und schauen, welcher Begriff am besten trifft, was du durch die Tätigkeit ausdrückst.

Höhere Werte stärker in deinem Leben integrieren

Wenn du feststellst, dass du deinen Werten mehr Raum in deinem Leben geben möchtest, dann hast du in diesem Blogartikel einige Anregungen gefunden, wie Werte sich in Handlungen ausdrücken können. Schreib dir für jeden Wert, den du für dich stärken möchtest, fünf konkrete Möglichkeiten auf, wie du diesen im Alltag umsetzen kannst. Und dann fehlt nur noch eins: Ins tun kommen!

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Sinn & Werte – Coaching

Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024

Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2024

Zu dieser To-Want-Liste wurde ich von Judith Peters im Rahmen der Blog-Challenge „Blogtoberfest“ inspiriert. Sie ist keine To-Do-Liste, sondern eine Liste von Zielen, die in einem Quartal erreicht werden WOLLEN.

In meiner To-Want-Liste habe ich formuliert, was ich in der Zeit bis zum Jahresende lernen und erreichen will und auf was ich mich schon jetzt freuen kann.  Die Liste ist nach den Regeln guter Zielformulierungen erstellt. Das bedeutet, sie sind konkret, im besten Falle messbar, sie sind positiv und so formuliert, als ob ich das Ziel bereits erreicht hätte.

FunFact: Ich war selbst überrascht, wie viel spannende berufliche Termine bis Jahresende stattfinden werden. Das wurde mir erst durchs aufschreiben bewusst. 🙂

Meine beruflichen Ziele und To-Wants für das 4. Quartal 2024

  1. Ich ziehe mit meiner Praxis um. Ab Dezember arbeite ich in der Breitenseerstraße 20/8 – direkt gegenüber vom Ausgang der U3 Hütteldorferstraße.
  2. Ich habe den Donnerstagnachmittag als zusätzlichen Praxistag.
  3. Ich gründe einen Verein zusammen mit einer sehr inspirierenden Gruppe an lieben Menschen. Vielen Dank an Franz fürs Einladen in die Gruppe.
  4. Ich erreiche neue Menschen, die von meinen Angeboten erfahren: über meine VHS-Kurse & Vorträge, Postings in FB-Gruppen, die Gründungsmitglieder des Vereins, neue Praxiskolleginnen,
  5. Ich schreibe 3 Blogartikel zu Expertenthemen: Selbstfürsorge, Lebenssinn und Umgang mit dem inneren Kritiker.
  6. Ich mache aus den Blogartikeln wöchentlich einen Instagram Beitrag.
  7. Ich mache wöchentlich ein Reel.
  8. Ich teile in den Stories wöchentlich meine Angebote.
  9. Ich arbeite den Online-Embodiment-Kurs von Maja Storch noch einmal durch.
  10. Ich erstelle eine Landingpage für mein Sinn- und Werte-Coaching.
  11. Ich schreibe zwei eigene Meditationen.
  12. Ich probiere in meiner offenen Gruppe „Achtsamkeit in Bewegung“ neue Methoden beziehungsweise neue Kombinationen von Methoden aus. 🤩
  13. Ich habe einen neuen Laptop mit einer ordentlichen Dateiablage (bei „ordentlicher“ Dateiablage schüttelt es mich jetzt schon 😄).

Berufliche Events auf dich ich mich freue

  1. Ich leite am Institut für Kindergarten- und Hortpädagogik eine Weiterbildung zum Thema „Embodiment“ für Pädagog*innen. Bekanntes Thema aber diesmal mit einer neuen Zielgruppe!
  2. Ich leite im Oktober auch wieder einen Workshop zum Thema Lebenssinn und Werte an der VHS Mariahilf und dieser ist bereits voll gebucht! Hier habe ich schon Routine und kann mich entspannt freuen. Ich biete Sinn- und Werte-Coaching auch 1:1 an. Schreib mir gerne, wenn du daran interessiert bist.
  3. Ich halte an der VHS Mariahilf am Di, 12.11.2024 zum zweiten Mal einen Vortrag mit dem Titel „Ruhe da oben!“. (Du kannst dich noch anmelden!)
  4. Ich leite gemeinsam mit Ewald Pollheimer im November erstmals ein Wochenende zu „Achtsame Selbstliebe“ (Leider schon asugebucht).Hier stellt sich bereits jetzt freudige Aufregung ein.🤩
  5. Ich freu mich auf meine wöchentliche Embodimet-Gruppe  bei Promente mit dem Titel „Lebensfreude durch Bewegung“. Ich gehe jedes Mal mit einem besseren Gefühl hinaus als hinein. Die Übungen wirken auch bei mir. 🙂
  6. Anfang November starten wir mit Workshops zur Vereinsgründung! Das wird super spannend!

Meine Selbstfürsorge- und Bewegungsziele bis zum Jahresende

  1. Ich gehe wöchentlich zum Tanzimpro-Kurs von Sabine Müller am USI.
  2. Ich besuche bis Jahresende mindestens 2 Angebote von meinen lieben Kolleginnen aus der Tanzszene: Authentic Movement mit Ana Bernardes, Axis Syllabus bei Monika Siberbunt und unbedingt eines der Angebote von Juli Gabor.
  3. Ich praktiziere Achtsamkeit im Alltag mit einem wöchentlichen Fokus passend zur Jahreszeit: Kastanien sammeln und genau anschauen und erspüren, Nebelspaziergang, Laub rascheln hören, achtsames essen von Mandarinen, Blätterfärbungen betrachten, Kekse backen, Äpfel schneiden.
  4. Ich praktiziere vier Mal pro Woche eine Achtsamkeitsmediation am Abend. Zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit nutze ich einen Trick aus der Motivationspsychologie, nämlich die Formulierung eines Wenn-Dann-Satzes: Wenn es neun Uhr abends ist, dann setze ich mich auf mein Meditationskissen und meditiere.
  5. Ich mache zwei Mal pro Woche Sport zu Hause mit den Video-Workouts von Mady Morrison.
  6. Ich bin einmal wöchentlich bei einer Contact Impro Jam.
  7. Ich stehe einen Handstand für 4 Sekunden.
  8. Ich organisiere für jede 2. Woche ein Contact Impro Dance Date mit meinem Partner.

Vorträge, Kurse & Workshops

Ich biete Vorträge, Workshops, Kurse sowie Coachings & Beratungen für Körper, Geist & Psyche. Für ein Leben im Dreiklang! 

Neugierig?

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